Was ist eine freie Trauung?
Eine Freie Trauung ist so einzigartig und individuell, wie ihr es seid.
Ort, Zeit und den Ablauf könnt ihr frei wählen. Frei nach dem Motto: Alles kann, nichts muss.
Wie ist eine freie Trauung aufgebaut?
Grundsätzlich sind 30-45 Minuten für den Zuhörer ein angemessener Rahmen, in dem er uns seine volle Aufmerksamkeit schenken wird und wir eine rundum gelungene Zeremonie gestalten können. Der Hauptteil der Rede ist eurer Liebesgeschichte gewidmet. Sie soll noch einmal erstrahlen, Emotionen hervorrufen, euch und eure Gäste in Erinnerungen schwelgen lassen. Diesen Teil gestalte ich frei mit euch. Und dann gibt es den Teil, den ihr frei mit mir gestaltet. Nämlich den Teil, den wir um eure Geschichte bauen: Gedichte, Zitate,
Eheversprechen, Reden der Angehörigen, Rituale, Lieder, Ringtausch, ...
Ist eine freie Trauung rechtlich wirksam?
Die freie Trauung hat keine rechtliche Gültigkeit. Für eine rechtswirksame Trauung geht ihr ins Standesamt. Um dem Ganzen aber einen feierlichen und emotionalen Rahmen zu geben, entscheiden sich viele Paare für die freie Trauung.
Ist eine Kombination von standesamtlicher und freier Trauung möglich?
Ja, grundsätzlich ist eine gemeinsame Trauung möglich. Das hängt allerdings von eurem Standesamtes und euerer Wunschlocation ab. Wir können das gerne im Detail besprechen.
Was macht eine freie Trauung so besonders?
Ganz klar, die Atmosphäre. Alle können sich wohl fühlen, denn es gibt kein starres Gerüst, an das ihr gebunden seid. Die einzigen Vorgaben sind Eure Wünsche zum Ablauf.
Es geht darum, euch und eure Liebe zu feiern, mit den Menschen, die euch wichtig sind.
Welche Rituale gibt es?
Mit Hochzeitsritualen wird euer Versprechen mit einer wundervollen Zeremonie symbolisiert und bekräftigt. Es gibt zahlreiche Rituale, hier findet ihr schon mal einige Möglichkeiten:
- Liebesbrief
Ihr schreibt euch im Vorfeld gegenseitig einen Liebesbrief. Während der Zeremonie werde ich euch und euren Gästen diese Zeilen nacheinander vorlesen. Ein Gänsehautmoment! Eurer Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Ob ihr eurem Partner einfach Danke sagt, euch einen Liebesbrief schreibt oder einfach nochmal einen Höhepunkt eurer Beziehung erzählt. Es ist ein sehr inniger Moment, bei dem eure gegenseitige Liebe ohne Zweifel zum Vorschein kommen wird.
- Individuelles Trauversprechen
Da eure freie Trauung bereits sehr persönlich und individuell nach euren Wünschen gestaltet wird, wäre es natürlich besonders emotional, wenn Ihr euch gegenseitig selbst geschriebene Treueversprechen vortragt.
- Ringe wandern lassen
Ein Ritual, bei dem eure Gäste mit einbezogen werden. Ein Symbol für euer ewiges Band der Liebe. Eure Ringe werden auf ein Band gezogen, das sich durch die Reihen eurer Gäste schlängelt. So reichen die Gäste die Ringe von hinten nach vorne weiter und senden sozusagen in Gedanken gute Wünsche für das Brautpaar an die Ringe.
- Traukerze
Ein Ritual, das man auch von kirchlichen Trauungen kennt, ist das Entzünden der Traukerze mit zwei Kerzen. Symbolisch steht die Traukerze dafür, das Brautpaar in guten und schlechten Zeiten mit ihrem Licht zu begleiten. Oft wird dann der Text „Die Traukerze spricht …“ gelesen.
- Ein Feuer entzünden
Bei eurer freien Trauung können eure Gäste auch gute Wünsche auf einem Zettel notieren und diese während der Zeremonie in eine Schale mit einem Feuer geben. Der Wunsch steigt dann als Rauch in den Himmel. Wenn ihr einige Kräuterzweige mit ins Feuer gebt, erzeugen die Zweige auch gleich noch einen angenehmen Duft während dieses Rituals.
- Sandzeremonie
Ein sehr bekanntes Ritual für die freie Trauung ist die Sandzeremonie. Ihr erhaltet jeweils ein Glas mit farbigem Sand, wobei eure beiden Farben unterschiedlich sind. Dann schüttet ihr abwechselnd immer etwas Sand in ein größeres Gefäß, wodurch ein ganz individuelles Muster entsteht. Noch bedeutungsvoller wird diese Zeremonie, wenn ihr beispielsweise Sand von einem Strand nehmt, an dem ihr gerne euren Urlaub verbringt.
- Grundstein legen
Ihr könnt eure Hände in Lehmplatten pressen, die später als Grundstein für ein gemeinsames Haus oder als schmückendes Element auf der Terrasse oder der ersten Stufe zur Haustür genutzt werden können.